Juhu! Silvester steht vor der Tür. Das alte Jahr wird verabschiedet, das neue Jahr wird begrüßt. Passend zum Jahreswechsel wünscht man sich allerorts einen „Guten Rutsch“, ein „Frohes Neues“ oder auch „Viel Glück im neuen Jahr“. Kennt ihr die vielen Glücksbringer, die euch Oli heute mitgebracht hat? Dann ratet mit! „Viel Glück“.

Schornsteinfeger

Vor vielen Jahrhunderten gab es noch keine Elektrizität und Heizung. Die Menschen hatten in der Regel einen Holzofen, um die eigenen vier Wände im Winter zu beheizen. Umso wichtiger war es, dass der Kamin richtig funktionierte. Der Schornsteinfeger war derjenige, der den Kamin bei Verstopfung wieder reinigte, sodass keine Hausbrände entstehen konnten. Er verhinderte somit ein „Unglück“. Bis heute glauben viele Menschen, dass schon die Berührung eines Schornsteinfegers Glück bringt.

Fliegenpilz

Es heißt, dass der giftige Rote Fliegenpilz in der altnordischen Sagenwelt als Glückssymbol bzw. Glückspilz ange­sehen wird. Wahrscheinlich wegen seines einzigartigen und außergewöhnlichen Aussehens. Der Fliegenpilz ist giftig. Daher warnen wir ausdrücklich davor, ihn zu essen!

Hufeisen

Viele Menschen glaubten früher, dass das Metall des Hufeisens besondere Kräfte besitzt, um Geister und Teufel vom eigenen Haus und Grundstück fernzuhalten. Vielleicht lag es aber auch an der U-Form des Hufeisens, die als eine Art Tor zum Glück interpretiert wurde.

Kleeblatt

Ein vierblättriges Kleeblatt in der freien Natur zu finden, ist außerordentlich selten. Aus diesem Grund sagt man, dass der Finder eines vierblättrigen Kleeblattes vom Glück gesegnet ist. Aber warum ausgerechnet ein vierblättriges und nicht ein dreiblättriges Kleeblatt? Mit der Zahl Vier verbinden viele Völker die vier Himmelsrichtungen, die vier Elemente (Erde, Luft, Wasser, Feuer) oder die vier Jahreszeiten.

Glücksschwein

In vielen Ländern dieser Welt steht das Schwein für Fruchtbarkeit und körperliche Stärke. Im Mittelalter galten Schweine sogar als heilig, denn sie versprachen einer Legende nach Wohlstand und Reichtum. Wusstet ihr eigentlich, dass Schweine sehr reinliche und intelligente Tiere sind? Darauf ein glückliches „Grunz! Grunz!“

Chinesischer Drache

Auch außerhalb von Europa gibt es viele Glücksbringer, wie etwa den chinesischen oder auch den goldenen Drachen. In der chinesischen Mythologie gilt er als Glückssymbol, der Fruchtbarkeit, Wohlstand und Gesundheit verspricht. Der Kaiser von China nutzte den Drachen als Herrschafts- und Machtsymbol.

Marienkäfer

Seinen Namen verdankt der Marienkäfer der Jungfrau Maria. Man nennt ihn ebenfalls Herrgottskäfer oder auch Glückskäfer. In Europa ist der Siebenpunkt die verbreiteste Marienkäferart. Aufgrund der Glückszahl Sieben wird er als Glücksbringer angesehen. Für die Landwirtschaft und für die Bauern ist er ebenfalls ein waschechter Glücksbringer: Am Tag verspeist er bis zu 140 Blattläuse und trägt damit einen wichtigen Teil zur Schädlingsbekämpfung bei.

Glücksbringer basteln

Ihr wollt euren eigenen Glücksbringer basteln? Super! Wie wäre es mit selbst bemalten Walnüssen, die mit geschriebenen Glücksbotschaften gefüllt sind? Alles was Ihr dafür benötigt:

  • Einen kleinen Hammer zum Öffnen und Leeren der Walnuss
  • Acryl- oder Sprühfarbe, um die Außenschalen der Walnüsse farbig zu gestalten (z. B. Kupfer, Gold, Silber)
  • Papier und Stift
  • Etwas buntes Wollgarn oder Schnur, um die Walnüsse mit einer Schleife zu verzieren und festzuzurren

→ Fertig sind eure ganz persönlichen Glücksbringer.