Mit Tiana und ihrer Mutter und dem Ehepaar Tippkötter stellen wir das jüngste und die ältesten BERGISCHEN Models vor. Sie lassen uns ein wenig in ihren Alltag schauen. Danke für das Vertrauen, dass sie der BERGISCHEN schenken.

Titelbild: Die Eheleute Tippkötter wirken wie echte Profimodelle und haben unserer Kollegin Carolin Rabe das Fotoshooting im Kundenzentrum in Solingen sehr leicht gemacht.

Wir treffen unser BERGISCHES Top-Model-Paar an einem heißen Julitag. Die weit über 30 Grad halten das rüstige Ehepaar Tippkötter nicht davon ab, in die Hauptverwaltung auf der Heresbachstraße zu kommen. Friedhelm Tippkötter feierte Mitte Juli seinen 85. Geburtstag. Seine Frau Elke, 76, und er sind seit 57 Jahren verheiratet. Das alles ist lange her, aber die Erinnerungen sind frisch. Die BERGISCHE hat das Ehepaar und ihre Familie ihr Leben lang begleitet. Kennengelernt haben sie sich am Arbeitsplatz. 1949 startete Herr Tippkötter seine Lehre als Werkzeugmacher bei der in Solingen ansässigen Firma Kortenbach. Elke Tippkötter hat bis zur Geburt ihrer Tochter dort sechs Jahre im Akkord gearbeitet. Zu der Zeit war die Belegschaft automatisch bei der betriebseigenen Krankenkasse versichert. Sie haben die vielen Namens­änderungen „ihrer“ Krankenkasse miterlebt und sind uns selbstverständlich treu geblieben. Heute angesprochen darauf, warum, antworten sie unisono „Eine tolle Krankenkasse, die für unsere Zähne und für unsere Brillen viel getan hat. Mit der BERGISCHEN waren und sind wir all die Jahre immer sehr zufrieden gewesen“, strahlen mich die Models an.

Den Aufruf zum Modelwettbewerb haben auch sie in der informiert! gelesen und mit Unterstützung ihrer Enkeltochter, zu der sie ein sehr enges Verhältnis haben, besprochen. Sie hat die Sache in die Hand genommen, das erforderliche Foto eingereicht und somit Oma und Opa zu Models gemacht. Die Bewerbungsfotos haben die Jury völlig überzeugt. Kopfüber und sportlich im Tennisdress hat sich Elke Tippkötter beworben. Ihr ebenso gut aussehender Mann steht, wie immer, neben ihr.

Seit vielen Jahren gehört Tennis zu ihrem Leben. Dort haben sie ihren Freundeskreis. Man trainiert und reist bis heute, zum Beispiel nach Mallorca. In ihrem Verein, dem Merscheider Tennisverein (MTV), hat Elke Tippkötter gerade erst ein Tennis-Feriencamp für Kinder betreut und auch dort mit ihrer Sportlichkeit beeindruckt. „Eine Oma kann Kopfstand“, riefen plötzlich alle, erzählt Elke Tippkötter lachend. Sie macht die Übung seit 40 Jahren jeden morgen, das gehört für sie wie Zähneputzen einfach dazu.

Tippkötters sind fest verwurzelt im Bergischen Land. „Wir sind seit 47 Jahren Merscheider.“ Das sagt man so in Solingen, da ist man Ohligser, Gräfrather oder eben Merscheider. E-Mails und WhatsApp nutzen sie nicht, sie gehen ins Kundenzentrum nach Solingen. Dort wird ihnen, wenn etwas zu klären ist, geholfen. 

Samstags gehen sie oft mit ihrer Enkeltochter nach Hilden zum gemeinsamen Frühstücken und Shoppen. Der Opa hat sich nach der Pensionierung sehr um seine Enkeltochter gekümmert. Bei unserer Verabschiedung fällt Tippkötters Blick auf die Kampagnen-Motive von Davin. Sie erkennen ihren „Model-Kollegen“ sofort als den Gewinner von DSDS. Sie haben seinen Erfolg verfolgt und freuen sich, mit ihm Teil der ­BERGISCHEN-Model-Familie zu sein.

Mutter-Tochter-Modelpaar

Désirée Schönherr kennt die Herausforderung, Familie und Beruf zu verbinden – umso mehr hat sie das Shooting in Solingen mit Tochter Tiana genossen.

Das BERGISCHE Model Désirée Schönherr, 34 Jahre, erwische ich am Telefon. Sie und ihre Tochter Tiana, unser jüngstes Model, verbringen den Sommertag im Juli am Unterbacher See, nahe Düsseldorf. Die Kleine, mittlerweile dreieinhalb Jahre alt, planscht im Wasser unter Aufsicht ihrer Großeltern, die dort einen Wohnwagen haben. Désirée Schönherr ist seit etwa einem Jahr in Vollzeit als Flugbegleiterin auf Kurz- und Mittelstrecken in Deutschland und Europa unterwegs. Früher habe sie im Büro als Marketing-Assistentin gearbeitet. Nach ihrer Elternzeit startete sie in ihren neuen Beruf. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, erklärt sie ihren beruflichen Neustart. Und der ist manchmal ganz schön herausfordernd. Um vier Uhr in der Früh aufstehen, aber um elf Uhr manchmal auch schon wieder zu Hause. Dazwischen war sie mal kurz in einer europäischen Stadt.

Tiana geht seit etwa einem Jahr bis nachmittags in die Kita. Sie spielt und malt gerne und kann noch nicht wirklich verstehen, dass sie eine unserer Werbebotschafterinnen ist. Ihre Mama hat sich im vergangenen Jahr mit ihr zusammen als Mutter-Tochter-Modelpaar beworben. Die gebürtige Wuppertalerin ist seit über zehn Jahren bei der BERGISCHEN versichert. Über ihre Mutter wiederum kam sie zu uns. „Die BERGISCHE hat mir den Hebammen-Service erstattet. Das war sehr gut. Meine Freundinnen, die bei anderen Kassen versichert sind, bekamen das nicht. Außerdem finde ich wirklich toll, dass ich jedes Jahr 70 Euro für meine Zahnreinigung bekomme. Und die Osteopathie-Behandlung für Tiana wurde komplett erstattet“, schwärmt sie.

„Tiana, bedeutet, abgeleitet vom griechisch-christlichen Wortstamm, kleine Prinzessin“, erklärt mir ihre Mama und ergänzt schmunzelnd, dass manchmal „kleiner Teufel“ besser passen würde. Die Kleine soll bald Kinderturnen und Ballett ausprobieren. Hauptsache Bewegung, heißt die Devise. Désirée Schönherr hat früher Jazz und Modern Dance auf erstem Bundesliga-Niveau betrieben. Sie hat in verschiedenen Vereinen, auch in Wuppertal, den Sport ausgeübt. „Wohin geht es morgen?“, frage ich sie zum Abschluss unseres Gesprächs. „Das erfahre ich kurzfristig. Eventuell fliege ich nach Kroatien“, antwortet sie. Aber mittags ist sie dann ja wieder bei ihrer kleinen Prinzessin. 

Text Heike Ambaum     Fotos Kristina Malis